Die Telekom hat ja zur Zeit ein nettes Angebot. Wer über eine bestimmte Seite den Wechsel von T-DSL 1000 auf 2000 bestellt, bekommt die Gebühr dafür wieder zurück – sind immerhin 50 Euro.
Gesagt, getan und letzte Woche Donnerstag zugeschalfen. Von der allseitsbeliebten Telekom kam bisher nichts. Nach acht Tagen hatten sie’s dann mal fertig gebracht, daß der Auftrag endlich online einsehbar ist. Leider steht kein Termin dabei, also rief ich bei der Privatkunden-Hotline an.
Früher ging das eigentlich immer recht unkompliziert und flott. Anruf, kurze Warteschleife und dann hatte man gleich jemanden am Apparat. Heute dagegen begrüßte mich ein Bot und fragte der nach der Festnetz-Nummer, die man sagen oder eingeben konnte. Okay, nach dem mich das blöde Ding das zweimal nicht verstanden hat, trotz klarer Aussprache in hochdeutsch, habe ich die Nummer eingetippt – immerhin das lief problemlos. Kollege Maschine fragte dann, um welchen Bereich es handle: Telefon oder Internet. T-DSL fällt klarerweise unter Internet. Es folgte die Frage, um es denn gehe: Beratung, Bestellung, laufende Aufträge oder Störungen.
Der Logik nach geht es natürlich um einen laufenden Auftrag. Tja, damit wollte der Bot nichts zu tun haben und hat mir dann einfach gesagt, dafür wäre T-Online zuständig und hat mir deren (kostenpflichtige Nummer) vorgetrötet.
Was zur Hölle soll ich bei T-Online? Bin nicht mal deren Kunde. Ist jetzt selbst die Telekom schon zu blöd, den Unterschied zwischen T-DSL und T-Online zu kennen?
Als End vom Lied sah ich auf der ausgedruckten Bestellbestätigung eine separate Nummer für den Bestellstatus bei Online-Aufträgen, rief dort an und wußte nach keinen zwei Minuten den Termin.
So einfach wäre es auch gegangen, wenn man wie früher direkt zu einem Berater verbunden worden wäre… aber nein, man muß ja ein Kundenschreck-Bot vorschalten.