madcats[welt]

Wie man mit Würmern reich wird…

klingt etwas komisch? Ist es nicht. Microsoft spendiert dem Informanten, der die Polizei über den Autor des Sasser-Wurms aufgeklärt hat, satte 250.000 Euro.

Mal ehrlich, für den Betrag hätte ich ihn auch verpfiffen. So wie ich unsere tollen Richter kenne, passiert dem Kerl sowieso fast nix. Einzig die Schadensersatzklagen könnten haarig werden.

Wobei man aber wirklich mal eins sagen muss: das entsprechende Update von Microsoft, um die Lücke zu stopfen kam gut zwei Wochen vor dem Wurm. Außerdem wurde das Problem als kritisch für alle betroffenen Windows-Versionen eingestuft. Da frag ich mich schon, was die lieben System-Administratoren den lieben langen Tag eigentlich machen? Die Firewalls standen auf den betroffenen Ports teilweise offen, dazu hatten wohl die wenigsten den Patch installiert. Spätestens seit Blaster sollte doch jeder noch so verpennte Depp in den zig IT-Abteilungen kapiert haben, dass man am besten wöchentlich Windows-Update laufen lässt oder zumindest mal nachschaut, ob es neue Sicherheitslücken bzw. entsprechende Gegenmittel gibt.