Star Trek und die Logik, Teil 10.001
Mal wieder das leidige Thema, aber diesmal kriegt Deep Space Nine das Fett weg, nicht Voyager.
Das Thema ist der Dominion-Krieg bzw. eher die merkwürdige Flottenzusammensetzung und Taktikfehler der Sternenflotte.
Der härteste und verlustreichste Krieg tobt und was macht das Flaggschiff? Richtig, es ist weit hinter der Front und kümmert sich lieber um Fast-Prä-Warp-Zivilisationen, die man als Verbündete braucht oder mischt sich in die Streitigkeiten von Ba'ku und S'ona ein.
Ist ja klar oder? Die Sovereign-Klasse verfügt über höchstentwickelte Waffen- und Defensivsysteme, also dürfen die einzigen zwei Schiffe – die Sovereign und die Enterprise – irgendwo weit weg von der Front rumschippern und Laufburschenaufträge erledigen.
Typ XII-Phaser, ablative Hüllenpanzerung, regenerative Schilde, Quantentorpedos… wer braucht das schon gegen das Dominion? Lieber werden ganze Flotten zu klump geschossen, statt die zwei Flaggschiffe mitkämpfen zu lassen. Noch dazu die Enterprise mit einer der erfahrensten Crews der Sternenflotte.
Sofern vorhanden, hätte man wahrscheinlich noch eher die Voyager in den Kampf geschickt, statt diese zwei »One Ship Armies«.
Noch etwas zur gestrigen Folge: die Breen haben zwar mit dem Angriff auf die Erde einen Schock ausgelöst, aber eigentlich wenig Schaden angerichtet. An deren Stelle hätte ich noch ein paar Schiffe mehr mitgeschickt und parallel den Mars angegriffen, genauer gesagt Utopia Planitia, wo die wirklich dicken Brocken gebaut werden. Das wäre ein wirklich harter Schlag gewesen und dazu noch eine günstige Gelegenheit, wenn man wohl schon problemlos in Sektor 001 kommt.