madcats[welt]

Denial of Service …

Wie bringt man Norton Internet Security (NIS) dazu, einen Rechner, den es eigentlich beschützen sollte, einer Self-DoS-Attacke zu unterziehen? Klingt sehr merkwürdig oder? Geht aber, wie der Chaos Computer Club sehr erfolgreich gezeigt hat:

Alles, was man wissen muß, sind die IPs der Nameserver, die das Opfer gerade benutzt. Mit einem kleinen Tool schickt man dann an das Opfer IP-Pakete mit gefälschter Absenderadresse, nämlich den DNS-IPs, auf den Port 666. NIS hält das ganze für einen Trojaner-Angriff und sperrt damit sofort den Zugriff auf die Absender-IP-Adressen der gefälschten Pakete. Domain-Namen können dann nicht mehr in ihre IP-Adressen aufgelöst werden, sprich surfen ist nahezu unmöglich, genauso wie andere Online-Aktivitäten, die eine DNS-Auflösung erfordern.

Das und noch viel mehr, demonstriert der CCC Ulm in seinem Vortrag über Personal-Firewalls. Wer gut zwei Stunden Zeit mitbringt, kann sich das ganze unter folgender URL runterladen: http://ulm.ccc.de/chaos-seminar/personal-firewalls/recording.html