Tux, das unbekannte Wesen
Mozilla/Firefox/Thunderbird-Entwickler Asa Dotzler hat in seinem Weblog einen sehr interessaten Beitrag zum Thema Linux verfaßt: Linux not ready for the desktop.
Dem kann ich nur zustimmen. Wenn Linux wirklich den Anspruch haben will, ein Desktop-Betriebssystem sein zu wollen, muß sich noch viel tun. So viele Fortschritte auch in den letzten Jahren gemacht wurden, Linux wird diesem Anspruch nicht gerecht. Wie in og. Artikel schon steht, ein Otto-Normal-PC-Nutzer interessiert sich nicht für Kernel-Versionen und will auch nicht wissen, was »mounten« bedeutet. Er will, daß alles einfach funktioniert.
Und liebe Linux-Gemeinde, da könnt Ihr jetzt noch soviel meckern, unter Windows funktioniert es nun mal und das ohne irgendwas selber kompilieren oder in unübersichtlichen Konfigurationsdateien mit Vi rumpfuschen zu müssen.
Ich habe zwar ein Debian installiert, aber das ist reine Spielerei. Außerdem sehe ich auch gar keine Veranlassung von Windows zu Linux zu wechseln. Warum auch? Die ideologischen Gründe der Fanatiker interessieren mich nicht und wirkliche Vorteile für mich gegenüber Windows sehe ich absolut keine, dagegen aber viele Nachteile – besonders was Spiele angeht (nein, ich halte von Cedega nichts).
Ich beende diesen Eintrag nun mit einem Zitat von Morn:
Linux ist ein tolles Betriebssystem für Computer. OSX und mit Einschränkungen auch Windows sind tolle Betriebssysteme für Menschen.