MacBook Air
Apple polarisiert. Mal wieder. Ich frage mich nur, warum. Ist es wirklich so schwer ein normales Verhältnis zu einem Mac zu haben?
Das MacBook Air ist das neueste Beispiel. Entweder man findet es toll oder es ist Dreck. Leute, die letzteres vertreten sind aber oft gar nicht in der Zielgruppe. Die Jungs aus Cupertino wollten ein hochportables Notebook und sind dabei nur wenige Kompromisse zwischen Mobilität respektive Produktivität eingegangen.
So sehr ich mein PowerBook 12” auch mag, ich würde es sofort tauschen. Wenn man täglich knapp drei Stunden in Zügen verbringt, will man ein möglichst leichtes, schlankes Arbeitsgerät ohne Schnörkel. Dazu liefert einem das MacBook Air noch ein 13” Display mit 1280 x 800 Pixel und einige richtige Tastatur. Was will ich denn als Programmierer, der unterwegs arbeiten will, denn bitte mehr?
Die 1024 x 768 Pixel Auflösung des 12”-Displays eignen sich weder besonders gut für Leopard noch fürs Arbeiten. Als es vor vier Jahren auf den Markt kam, war das noch anders – heutzutage ist es einfach zu wenig. Wobei ich ihm aber zu gute halten muss, dass Leopard sehr gut auf so einer betagten Hardware läuft. Man stelle sich ein normales Notebook gleichen Alters mit Windows Vista vor …
Worauf ich jedoch eigentlich hinaus will: das MacBook Air ist nicht für jedermann. Wer einen Desktop-Ersatz, mehr Leistung oder gar damit spielen will, soll doch bitte zu den anderen beiden Modellen oder einem beliebigen PC-Notebook greifen und den Air-Besitzern ihre Freude lassen.