madcats[welt]

Es war einmal …

Folgendes mag nun einigen erscheinen wie ein Märchen, aber es ist – zum Glück – keins.

In den letzten Wochen kam die Bahn ja nur selten aus den Negativschlagzeilen heraus, daher gibt's nun auch mal Lob.

An dieser Stelle erstmal ein Dankeschön an die Mitarbeiter und Leitung der Südostbayernbahn, die sich wirklich um ihre Kunden bemühen. Sicherlich zahle ich dafür, aber wenn man sieht, was andere Firmen so treiben, ist das ein richtiges Positivbeispiel.

Meine tägliche Route gehört zu den am meisten befahrnen eingleisigen Zugstrecken Süddeutschlands und trotzdem kriegt man das Kunststück hin, dass der Großteil der Bahnen pünktlich ist. Dazu werden in den Berufsverkehrzeiten fast nur noch Doppelstockwaggons eingesetzt, die zur Hälfte neu sind und die alten mit Klimatisierung nachgerüstet wurden – bis 2009 soll außerdem die Innenausstattung an das neue Design angeglichen werden. Konkret bedeutet das erheblich mehr Beinfreiheit und Sitzkomfort sowie eine moderne, aber angenehme Atmosphäre.

Das ist alles ist nicht selbstverständlich bei der Bahn, ebenso wie gutes Personal. Wer sich hier über die Zugbegleiter beschwert dürfte wohl noch die Erbsenkrümel zählen. Immer freundlich und zuvorkommend, gepaart mit bayrischer Pragmatik a la »passt scho«.

Alles in allem ist das wohl ein wahrgewordenes Idealbild. Besser gesagt: ein Vorbild für alle anderen.

Melde gehorsamst …

Zuletzt angesehene DVDs: Battlestar Galactica: Razor, Indiana Jones and the last Crusade

Auf dem Nachttisch: Tom Clancy – The Sum of all Fears

In iTunes läuft gerade: Bear McCreary – Prelude to War

Zuletzt gespielt: Crysis, Gears of War (PC), Unreal Tournament 3

Blak

Coke Blak

Coke mit Kaffeegeschmack. Klingt ekelhaft, ist aber gar nicht mal so übel – selbst für einen Kaffeehasser wie mich. Hat sogar weniger Kalorien: 20 kcal pro 100 ml. Normale Coke kommt auf etwa 50 kcal.

Apfelkraft

Leopard

Zugegeben, das PowerBook ist nicht mehr sonderlich frisch, aber es läuft mit Leopard ganz gut. Nach drei Tagen will ich es wirklich nicht mehr hergeben. OS X macht einem das Leben schön einfach. Es macht einfach Spaß.

Dazu feine Programme wie Adium X und TextMate, deren Windows-Pendants dagegen ziemlich dumm aus der Wäsche schauen. Alleine das Zusammenspiel zwischen Adium und dem Adressbuch ist an Komfort kaum zu überbieten. So gut Miranda auch sein mag – dagegen ist es chancenlos.

Kurz gesagt: nie wieder ohne. Der nächste Rechner wird ein Mac.

Ruhe

Man mag es kaum glauben, aber einen der ruhigsten und auf seltsame Weise schönen Moment hatte ich heute am Münchner Hauptbahnhof.

Ich saß im gerade bereitgestellten Zug. Die Beleuchtung war noch ausgeschaltet, daher war es relativ dunkel. Zu sehr um ein Buch zu lesen. Keine störenden Personen im unteren Teil des Doppelstockwaggons. Der iPod spielte »Teardrop« von Massive Attack. Nebenan fuhr ein ICE ein. Auf der anderen Seite eilten Leute zu den hinteren Bahnsteigen oder gingen in Richtung Halle.

Einfach zusehen und die Ruhe genießen. Merkwürdig, aber gut – erst recht an diesem Ort.

Systemfehler

Gestern flatterte ein Brief der Stadtwerke ins Haus, der Strompreis wird 2008 um gute drei Cent pro KWh ansteigen. Dazu viel Blahblah. Passt natürlich ins Schema. Nahezu alles wird teurer, egal ob Benzin, Lebensmittel oder jetzt aktuell Strom. Die eigentliche Perversität daran: essenzielle Güter kosten immer mehr, Luxus dagegen wird billiger.

Momentan ist ein Gigabyte DDR2-RAM nicht mal halb so viel wert als noch im Mai. LCD- und Plasmafernseher werden einem nachgeschmissen und Angebote für Internetzugänge bzw. Telefonanschlüsse überschlagen sich mit immer günstigeren Tarifen bzw. höheren Bandbreiten.

Zu schade, dass ich von meinem 26 MBit/s und zwei GB RAM nichts abbeißen kann oder die 700 Millionen Transistoren einer Geforce 8 nicht als Benzinersatz taugen. Aber interessiert das jemanden? Nein. Besonders die nicht, die etwas dagegen tun könnten. Man genehmigt sich lieber eine eigenes verordnete Diätenerhöhung um knapp 10%.

Die Regierung handelt ja schon lange getreu ihres Namens. Man preist den Aufschwung, beschließt aber parallel eine Abwürgemaßnahme, in Form einer Erhöhung der Mehrwertssteuer, während die Preise für den Grundbedarf immer weiter steigen. Sogar der volle Satz für Lebensmittel ist schon im Gespräch. Liebe Leute in Berlin, es reicht.

Wenn im Bundestag noch etwas Sozialdenken im Egoismus – und zwar abseits des beckschen Wahlkampfgepolters – vorhanden sein sollte, hier ein paar Vorschläge:

  1. Abschaffen der Mehrwertsteuer für Lebensmittel, Print-Erzeugnisse und Medikamente. Der allgemeine Satz wird auf 10% gesenkt.
  2. Weg mit der Ökosteuer, Praxisgebühr und anderen Auswüchsen angeblich sozialer Politik.
  3. Alle andere Steuern werden auf Sinngehalt und Notwendigkeit geprüft.
  4. Entlastung des Mittelstandes, der nach medizinischen Maßstäben schon nahe am Hirntod ist.
  5. Freigabe privater Krankenversicherungen. Mehr Leistung für weniger Geld.
  6. Ein Spekulationsverbot für die Rohstoff- und Strommärkte – am besten weltweit.
  7. Bau neuer Atomkraftwerke – die neuen Reaktortypen lassen so gut wie keines der üblichen Gegenargumente mehr zu.
  8. Wiederaufnahme der Forschungsförderung im Bereich Kernfusion.
  9. Als langfristiges Ziel: eine Großreform sämtlicher Systeme. Bei der momentanen Flickschusterei passt nichts mehr zusammen.
  10. Mehr Selbstbewusstsein, besonders gegenüber Moskau.

Und an dieser Stelle noch ein paar Tips für die Bürger:

  1. Schluckt nicht alles, was Euch der Bundestag vorsetzt. Schaut nach Frankreich und lernt.
  2. Bildet Euch, aber bitte benutzt dafür Euer Gehirn – auch wenn's anfangs wehtut.
  3. Denkt unkonventionell und setzt Eure Ideen um.
  4. Lethargie und Phlegmatik sind keine Tugenden.

Ich bin kein Polit-Blogger, nur ab und zu muss es einfach mal sein.

Purer Luxus

iPod touch

Und natürlich zu teuer, aber ehrlich: SCHEISS DRAUF!

Wobei das Preis-Argument eigentlich nicht zieht, da immer ein normaler iPod als Vergleich herangezogen wird. Der touch kann aber ein bisschen mehr als Musik, Videos und Cover Flow. Vor allem mit dem kommenden SDK könnte er sich als ernsthafte Konkurrenz im PDA-Markt etablieren.

Zu meckern habe ich momentan eigentlich nur, dass man Termine in den Kalender nicht direkt eintragen kann. Sie können bisher nur via iTunes von iCal oder Outlook synchronisiert werden. Leider habe ich (noch) keinen Mac und kein Outlook – der biltzende Donnervogel recht mir vollkommen.

Der Rest funktioniert wunderbar. Selbst diverse AJAX- und Javascript-Spielereien mit jQuery schluckt der kleine Safari problemlos. Es hat einfach was auf der Couch zu hocken und Blogs zu lesen oder bei YouTube rumzustöbern.

Keyword-Horror, Teil 374

Es wird schlimmer denn je …

  • »daisy cutter treiber«
    Entweder hat die US Army ein ernsthaftes Problem oder der durchschnittliche Terrorist ist dümmer als ich dachte.
  • »deo allergiker«
    So, so. Da haben wir ja den Nasenfolterer aus der U6 gestern abend.
  • »im urin sperma«
    Ich bin kein Urologe.
  • »mad cat fucking«
    Sodomie ist verboten.
  • »man emerge«
    Nach Man-Pages in Google zu suchen stinkt!
  • »pro atomwaffen«
    Richtig so!
  • »spiel affe für david«
    Banane?!
  • »star wars dissen«
    Hau bloß ab!
  • »von wegekreuz nach donnerfels«
    Nicht schon wieder …
  • »wie erzeuge ich mehr sperma«
    Weniger wichsen?
  • »weiße hose world of warcraft«
    Was Du wolle?