madcats[welt]

Pro Aufrüstung!

neue Hardware

Mein alter Athlon XP 1.800+ geht nun endlich in Rente und wird durch einen eigentlich völlig neuen Rechner ersetzt:

  • Intel Core 2 Duo E4300 (nicht im Bild)
  • Artic Cooling Freezer 7 Pro
  • Asus P5W DH Deluxe
  • 2 GB DDR2-667 von Kingston
  • XFX GeForce 8800 GTS 320 MB
  • Antec P180 (nicht im Bild)
  • be quiet Straightpower 500 Watt

Nachdem ich ursprünglich ein Tagan-Netzteil mit Kabelmanagement gekauft hatte, das mir vom Händler empfohlen wurde, musste ich es aus Platzproblemen (durch die ziemlich langen PCIe-Stecker) sowie eines zu kurzen ATX-4-Pin-Kabels ersetzen. Das be quiet macht seinem Namen bisher alle Ehre.

Ansonsten verliefen Zusammenbau und Inbetriebnahme vollkommen problemlos. Ist ja doch etwas besonderes, wenn bei mir die Hardware alles schadlos übersteht …

Ist wirklich ein schönes Gefühl, wieder ohne Angst vor Rucklern alle Details aufdrehen zu können – insbesondere bei Gothic 3, das ich jetzt erst vernünftig spielen kann.

Dazu hört man die Kiste kaum, im heftigen Gegensatz zum alten Rechner. Der hatte nur 80 mm Lüfter, noch einen 60 mm Raudaumacher für die CPU und auch keine entkoppelten Laufwerke. Ich frage mich, warum ich das so lange überhaupt ausgehalten habe?

Google ist nicht böse

Falls sich jemand wundert, ich nutze nun Google Analytics. Kann einfach mehr als Webalizer.

JSON

Nein, da fehlt kein a, auch wenn es wie der Name Jason ausgesprochen wird. Die Abkürzung steht für JavaScript Object Notation und ist ein relativ unkompliziertes Datenformat, das für Mensch und Rechner gleichermaßen lesbar ist.

So what? Das ist XML auch, allerdings produziert es bei weitem weniger Overhead. Viel wichtiger ist allerdings, dass es sich per eval() einfach in ein JavaScript-Objekt verwandeln lässt.

Im Klartext: man kann in JSON codierte Daten, z.B. aus einem PHP-Script problemlos an JavaScript übergeben und damit ohne großen Aufwand arbeiten. Ideal für den Datenaustausch zwischen Server und Client bei AJAX -Applikationen.

Sicher ist der Hype um Web 2.0 bzw. AJAX groß, und einige verschmähen das Thema. Viele sind sich leider nicht im Klaren darüber, dass in diesem Fall weniger wirklich mehr ist. Dennoch kann man mit gezielten Einsatz tolle Sachen bewerkstelligen und die Bedienung erleichtern.

Daher kann ich das Theman JSON jedem ans Herz legen, der seine Scripts mit AJAX aufwerten will.

MCW.blog (ab 1.0.1) setzt JSON in Verbindung mit AJAX beispielsweise im Admin-Bereich ein: während man einen Eintrag oder Text eingibt, kann dort Kategorien bzw. Tags einfügen, ohne eine weitere Seite öffnen oder die aktuelle neu laden zu müssen.

Große Klappe …

und mal wieder nichts dahinter.

Herzlichen Dank nach Gelsenkirchen für drei Punkte.

Report März 2007

Zuletzt angesehene DVDs: Casino Royale, Munich

Aktuelle Lieblingsfernsehserien: CSI Las Vegas (RTL, ORF 1), Battlestar Galactica (SciFi)

Auf dem Nachttisch: Ken Follett – Die Nadel, GameStar 52007

In iTunes läuft gerade: Chris Cornell – You know my name

Zuletzt gespielt: God of War (PS 2)

Aktuelles Lieblingsspielzeug: mein neues Sony Ericsson K800i

Was ich momentan nicht mehr sehen will, aber es beruflich muss: Damenunterwäsche

Subsurface Lifeforms

Diese Art von Leben taucht normal nur in der Nähe sog. »Black Smoker« auf. Nach meinen täglichen Ausflügen in der Münchner U-Bahn behaupte ich aber, dass diese Spezies auch dort in einigen Unterarten existiert:

  • U-Bahn-Zombie
    Von den meisten völlig unbeachtet torkelt er durch die Schächte und Züge. Oft mit einem Rucksack bewaffnet, um Schultern oder Gesichter anderer Fahrgäste zu attackieren. Der Zombie selbst tut dies aber unbewusst und merkt daher nicht mal, wenn er den plastischen Chirurgen wieder Kundschaft beschafft.
    Durch die neuen, durchgänigen U-Bahnen ist der Zombie auch nicht mehr nur auf einen Waggon beschränkt und kann sein Unwesen im ganzen Zug treiben.
  • U-Bahn-Schnecke
    Wie richtige Schnecken sind auch diese äußerst lästig. Ihre Bewegungsgeschwindigkeit lässt sich nur in m/h messen, sie steht auf Rolltreppen nahezu immer links und auch sonst nur im Weg. Dabei beweisst sie eine Zielstrebigkeit, die ihres gleichen sucht. Eine Schnecke zu überholen, ist oft ein schwieriges Unterfangen, da sie gerne ihre Ausrichtung zur eigenen anpasst und dabei den Gegenverkehr geschickt ausnutzt.
  • U-Bahn-Stinker
    Der Stinker besticht in erster Linie durch seine natürlichen Ausdünstungen oder künstliche Gasblasen. Eine Verwandtschaft zum Krankheitsbild des Mr. Sumo und der bulgarischen Großfürstin ist hierbei klar ersichtlich.
    Insbesondere wenn sich die Aromen von natürlichen und künstlichen Düften vereinen, erreicht die Wirkung das Niveau von chemischen Kampfstoffen, z.B. VX. Im Sommer sind daher Schutzanzüge und Atropinspritzen Pflichtausrüstung.
  • U-Bahn-Rusher
    Rusher sind immer in Panik zu spät zu kommen. Daher rasen sie Treppen hinunter, verfügen über [FTL][1]-Kapazität, überholen auch an den unmöglichsten Stellen und müssen chronisch Erster in der Bahn sein. Bei mehreren Rushern an einer Tür lässt sich ein ausgeprägtes Revier- und Konkurrenzverhalten feststellen, dem man besser aus dem Weg geht.
  • U-Bahn-Frühaufsteher
    Die harmloseste Spezies. Ihr Anhörige neigen dazu, etwa fünf Minuten vor ihrer Zielhaltestelle aufzustehen und ihren Körper strategisch günstig in der nächsten Tür zu platzieren. In der U-Bahn-Verhaltenspsychologie nennen wir das »Türsteher-Syndrom«.

[1]: javascript:alert(‘Faster Than Light: %C3%9Cberlichtgeschwindigkeit’); “Klick mich. Ich bin schlauer als Du!”

Schnäppchen auf Französisch

seaQuest

Sollte ich mir verarscht vorkommen? Die Franzosen zahlen für den UK-Import der Staffel 20 Euro weniger und kriegen es auch noch schneller.

Starbuck …

Achtung, Spoiler!

Battlestar Galactica ohne Starbuck – soll das ein schlechter Scherz sein?! Vermutlich gibt es irgendeine Hintertür, aber sowas wird doch meistens abstrus. Außer Starbuck wäre eines der fünf unbekannten Zylonen-Modelle.

Apropos Zylonen: die könnten sich mal wieder blicken lassen. Aber zuerst wird wohl Balthars Prozess aufgezogen. Mögen die Zerfleischungsspiele der Flotte beginnen.

So say we all!


Verehrte Münchner U-Bahn-Mitfahrer,

hier ein paar Hinweise, wie man die Türen richtig öffnet:

  • Fahrzeug Typ A (dreiteilige Frontscheibe)
    Die Türen müssen einzeln geöffnet werden.
  • Fahrzeug Typ B (einteilige Frontschreibe, Matrix-Displays)
    Das Ziehen an einem der Hebel genügt, um beide Türen zu öffnen.
  • Fahrzeug Typ C (neue Modelle)
    Sobald der Fahrer die Freigabe erteilt, leuchtet eine grüne Markierung auf und leichter Druck auf den Knopf genügt. Wildes Hämmern auf den Auslösern bringt nichts. Gleiches gilt für die S- und Straßenbahnen.

Es wäre übrigens nett, wenn man in Typ A auch mal beide Türen öffnen würde, statt sich durch eine durchzuquetschen. Vorausgesetzt natürlich, daß nicht irgendein Individuum sein Hinterteil mitten im Weg parkt – trotz freier Gänge und Sitze.

Der MVV sollte außerdem zwei Kampagnen für den Nahverkehr ins Leben rufen:

  1. »Rucksäcke runter!«
    Schon mal so ein Ding mitten im Gesicht gehabt? Ein Riesenspaß.
  2. »Erst raus, dann rein!«
    Gegen die alltägliche Ausstiegsblockade am Ostbahnhof.

The Next Generation

MCW.blog 2.0 ist inzwischen weit genug fortgeschritten, um eine Vorschau-Version online zu stellen. Das Weblog und die Kommentare als Kernkomponenten sind bereits fertig, ebenso das Archiv und die Sidebar-Funktionen.

Zur mcw[blog] 2.0 Demo

Ein paar Features:

  • komplett objektorientiert in PHP 5
  • diverse Design Patterns wurden umgesetzt (Singleton, Factory, MVC)
  • modularer Aufbau
  • Smarty Template Engine
  • suchmaschinen-freundliche URLs mit mod_rewrite
  • Weblog mit zeitgesteuerter Veröffentlichung, Tags, Kommentare pro Eintrag erlauben
  • Kommentare mit Gravatar-Support (vorerst nicht implementiert), Akismet als Spam-Schutz
  • Sidebar mit Tag-Übersicht, neuesten Weblog-Einträgen, Blogroll, Feeds, frei definierbare Sidebar-Kategorien für Inhalte und externe Links