madcats[welt]

Le Tortour de France

Wie letztes Jahr schafft es auch diesmal wieder das ZDF zu einem Weblog-Eintrag.

Folgende Situation:

Die Ausreißergruppe ist im Ziel, das Feld mit Armstrong, Ullrich, Basso und Rasmussen braucht noch etwa zwölf Minuten bis dahin. Was macht das ZDF? Falsch geraten, keine Werbung. Es gibt die heute-Nachrichten. Was soll das bitte? Man hätte doch wohl noch 20 Minuten warten können, bis die wichtigsten Fahrer im Ziel sind. Zumal es dann wirklich noch spannend wurde, wie viele Sekunden Ullrich auf Rasmussen gutmachen konnte.

Nein, es muß ums Verrecken heute gesendet werden – schließlich reichen die Tagesschau, Nachrichten auf den Dritten sowie Privatsendern und drei deutschsprachige Nachrichtensender nicht aus, da unterbricht man lieber das drittgrößte Sportereignis der Welt und präsentiert danach den Zuschauern die laue Wiederholung eines spannenden Etappenendes.

CSI: NY

Ab 29. August bringt Vox CSI: New York. Zeit wurde es ja.

Bin gespannt, ob die Serie im Vergleich CSI und CSI: Miami düsterer wird. Die Übergangsfolge von CSI: Miami sah jedenfalls ganz danach aus. Mit Gary Sinise in der Hauptrolle hat man dazu einen wirklichen Sympathieträger.

Tux, das unbekannte Wesen

Mozilla/Firefox/Thunderbird-Entwickler Asa Dotzler hat in seinem Weblog einen sehr interessaten Beitrag zum Thema Linux verfaßt: Linux not ready for the desktop.

Dem kann ich nur zustimmen. Wenn Linux wirklich den Anspruch haben will, ein Desktop-Betriebssystem sein zu wollen, muß sich noch viel tun. So viele Fortschritte auch in den letzten Jahren gemacht wurden, Linux wird diesem Anspruch nicht gerecht. Wie in og. Artikel schon steht, ein Otto-Normal-PC-Nutzer interessiert sich nicht für Kernel-Versionen und will auch nicht wissen, was »mounten« bedeutet. Er will, daß alles einfach funktioniert.

Und liebe Linux-Gemeinde, da könnt Ihr jetzt noch soviel meckern, unter Windows funktioniert es nun mal und das ohne irgendwas selber kompilieren oder in unübersichtlichen Konfigurationsdateien mit Vi rumpfuschen zu müssen.

Ich habe zwar ein Debian installiert, aber das ist reine Spielerei. Außerdem sehe ich auch gar keine Veranlassung von Windows zu Linux zu wechseln. Warum auch? Die ideologischen Gründe der Fanatiker interessieren mich nicht und wirkliche Vorteile für mich gegenüber Windows sehe ich absolut keine, dagegen aber viele Nachteile – besonders was Spiele angeht (nein, ich halte von Cedega nichts).

Ich beende diesen Eintrag nun mit einem Zitat von Morn:

Linux ist ein tolles Betriebssystem für Computer. OSX und mit Einschränkungen auch Windows sind tolle Betriebssysteme für Menschen.

Das ist mir zu ordinär!

Neulich im Saturn an der Kasse.

Frauenstimme hinter mir:»Dieses Desperate Housewife schaue ich nicht.«

Drehe mich um. Typ ernste Kindergärtnerin oder BWL/Jura-Studentin mit Ziel Allianz Versicherung. Neben ihr der Freund. Gleiches Kaliber. Unterdrücke den Drang, sie zu berichtigen.

»Das ist mir zu ordinär.« Sagt sie und legt die dritte Staffel von Sex and the City vor die Kassiererin.

Beim Rausgehen muss ich laut lachen.

Schrieb Petra letztens in ihrem Weblog.

Herrliche Doppelmoral. Würde mich mal interessieren, in welcher der beiden Serien es öfter sprachlich derb zugeht – willige Statistiker anwesend?

Die wahre PS 3

Slaystation

Wer braucht bei diesem Modell schon Cell, nVidia RSX oder HDMI-Ausgänge? Niemand!

Geklaut bei Mornography.

Ein farbloser Wahlkampf?

Ganz und gar nicht, denn die SPD hat neuerdings erkannt, daß man die potenziellen Wähler nicht nur mit »Inhalten« ansprechen sollte. Daher hat man den blauen Hintergrund von Pressekonferenzen, Broschüren usw. durch die Farbe »Umbra« (ein heller Erdfarbton) ersetzt.

Auf Basis wissentschaftlicher Erkenntnisse würde dies besser zum Wahlprogr… Verzeihung, Wahlmanifest, der SPD passen. Es solle die »soziale Sensibilität« zum Ausdruck bringen.

Schön zu wissen, daß eine Nochvolkspartei wie die SPD, um das farbliche Seelenwohl der Bevölkerung besorgt ist. Farbe statt Inhalte – das ist die Zukunft!

Gran Sadismo

Liebe Entwickler bei Polyphony,

ich mag Gran Turismo. Ein tolles Spiel, das nie langweilig wird. Nur mit Euren Lizenzprüfungen kann ich mich nicht anfreunden. Es ist dem Spielspaß alles andere als förderlich, wenn man sich zusammenreißen muß, den Controller nicht an die Wand zu schmeißen, weil einige übertrieben schwer sind.

Es wäre nicht weiter schlimm, wenn man nicht gezwungen wäre, die Lizenzen zu erwerben. Immerhin wird man für die Mühe noch mit einem netten Auto belohnt.

Trotzdem wäre es besser, das ganze optional anzubieten und nicht als nervige Pflichtübung. Denn die Rennen, die ich dann fahren kann (besonders die iB- und iA-Kategorie) sind einfacher zu meistern und bei weitem gesünder für Mensch und Maschine, als die Prüfungen der entsprechenden Lizenz.