madcats[welt]

Jippie!

Was habe ich nicht alles versucht, um Final Fantasy VII unter XP zum Laufen zu bekommen. Nichts half, aber jetzt hab ich endlich die Lösung: ATI.

Mit dem Detonator- bzw. ForceWare-Treiber für meine alte GeForce 3 wollte FF VII einfach nicht laufen, selbst im Software-Modus nicht. Mit dem Omega-Catalyst ging's auf Anhieb, ohne Patch und ohne Kompatibilitätsmodus. Zwar auch nur Software-Rendering, aber es läuft – das ist die Hauptsache.

Most impressive

Der Teaser-Trailer zu Episode 3 zieht durch die Lande wie eine riesige Axt und spaltet alles, was ihm in die Quere kommt. Entweder man findet den Trailer genial oder schimpft, ich zitiere, »CGI-Wichserei«, die neue Trilogie würde eh nichts taugen oder sie wäre Lucas' Rentenversicherung.

Die Mitte fehlt – wie so oft – wieder, man findet alles nur extrem toll oder extrem doof. Gewisse grünblütige Spitzohren würden das als unlogisch bezeichnen und man würde ihnen entgegen, daß Menschen nunmal unlogisch sind. Stimmt zwar, ändert aber kaum etwas an der Tatsache, daß die Vulkanier damit recht haben.

Ach ja: wer zum Kuckuck ist der Kerl am Ende des Trailers mit dem roten Laserschwert? Aus meiner Sicht kommen da weder Dooku, Anakin oder Palpatine in Frage.

Party

Habe ich Gestern ganz vergessen:

Endlich ist die lange Qual vorbei. Jeden Samstag und Sonntag hat man uns bestraft. Shuttle-Abstürze in Massen, Logikfehler bei denen jeder Vulkanier einen Tobsuchtsanfall kriegt, selbstgerechte und wankelmütige Captains – endlich Ruhe davor.

Mit anderen Worten: Gestern lief »Endgame«, damit sind wir Voyager los. Ab nächsten Samstag kriecht die NX-01 wieder durchs All…

Aus dem Leben eines Bahnpassagiers …

Heute morgen, 8:31 Uhr: der Zug fährt pünktlich nach München ab. Ich sitze finsterblickend mit meiner c't (verstößt zwar Gunnars Kodex, aber was soll's?) auf der Sitzbank, damit keiner auf die Idee kommt, sein Hinterteil neben mir zu parken. Meine Instant-Grimmigkeit half leider auch nicht mehr, als der Zug an der nächsten Haltestelle leider zu voll wurde.

Nun gut, gegenüber saß jetzt eine Mutter mit ihrer etwa 9 – 10 Jahre alten Tochter. Was das Gör da tat, war mir allerdings schleierhaft – in Bayern sind zur Zeit keine Ferien, aber egal. Während das Blag mit einem Lernheft seine äußerst mangelhaften Lese- und Schreibkenntnisse verbessern wollte und mir dabei den letzten Nerv getötet hat, blätterte die Mutter in einer Zeitschrift. Als ich dann in der c't umblätterte sah ich, daß sie »Praline« laß. Ein paar Minuten später, als ich wieder umblätterte, konnte ich mir nicht verkneifen mal etwas genauer hinzuschauen. Siehe da, Frau Mutter informierte sich über die angesagtesten Sex-Trends. Auf der für mich einsehbaren Seite waren Paare in eindeutigen Posen abgebildet. Der geneigte Betrachter kommt jetzt vielleicht auf die Idee, sich diese Frau in og. Stellungen vorzustellen. Eine schlechte Idee. So leid es mir tut das sagen zu müssen, aber dabei entsteht ein akuter Brechreiz und etwaige Folgeschäden kann man auch nicht ausschließen.

Abgesehen davon: wie peinlich ist es bitte, sich im Zug so ein Käseblatt vor die Nase zu halten? Noch dazu vor den Augen der eigenen Tochter… Auweia.

Neu bei McDonald’s im Lima: McMeerschwein

Nun ja, das ist nun übertrieben, aber als ich eben gelesen habe, daß in Peru jährlich 65 Mio. Meerschweinchen gegessen werden, kam mir dieser Gedanke.

Da an den Viechern ja so wenig dran ist, wurde in Lima jetzt ein XXL-Exemplar gezüchtet. Wiegt etwa ein Kilogramm – ein normales Meerschwein schafft etwa 600 Gramm.

Na denn, Mahlzeit und eine Notiz an mich: sollte ich jemals in Peru sein, mache ich eine Nulldiät oder fahr zum Essen in ein Nachbarland.

PC-Spieler sind Amokläufer, die 200ste …

http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/421/41380/

Ich dachte eigentlich, daß wir diesen Mist hinter uns hätten. Schön wär's gewesen, leider gibt es immer noch diese Holzhammer-Artikel von adjektivschmeißenden Schreiberlingen, die sich offenbar wichtiger machen wollen als sie sind. Einen solchen Artikel würde ich aber eher in der »Bild« vermuten als in der »SZ«. Immer schön drauf, am besten mit dem Vorschlaghammer.

Jeder, der auch nur ein bißchen Ahnung von der Materie hat, weiß, daß sich Doom 3 mit Gewalt und Splattereffekten eher noch im erträglichen Bereich befindet. Da gibt's wirklich wesentlich schlimmere Titel.

Noch dazu vermischt der Urheber dieses »Artikels« Blut bzw. Gewalt mit Atmosphäre und Spannung des Spiels. Er stellt es so dar, als würde einen Doom 3 durch die, lt. ihm zelebrierte Gewalt, fertigmachen. Das ist aber nunmal nicht der Fall. Die eingesetzten Schockeffekte basieren in erster Linie auf Schattenspielen, unheimlichen Geräuschen sowie überraschend auftauchenden Gegnern. Nicht auf möglichst blutigen Szenen, wie es der Text darstellt.

Einen kleinen Lichtblick gibt es dennoch. Der Autor hat das passende Wort zu seinem Artikel in selbigem verwendet: armselig. Selbsterkenntnis ist immer noch der erste Schritt zur Besserung.