madcats[welt]

Vorweihnachtlicher Report

Serie: House MD

Buch: Frank Schätzing – Der Schwarm, Andrzej Sapkowski – Der letzte Wunsch

Film: Star Trek (BD), Ben Hur (DVD)

Zeitschriften: PHP Magazin

Spiele: Dragon Age: Origins, New Super Mario Bros. Wii

iTunes: Chris Hülsbeck – Turrican Medley

Google Analytics

Dank einer neuen Rechtslage verzichte ich vorerst auf den Einsatz Google Analytics und ich rate jedem, der es einsetzt das gleiche zu tun – das gilt auch für ähnliche Tracking-Systeme. Hier droht sonst eine neue Abmahnwelle gegen Blogger.

Unsere obersten Datenschutzbehörden hatten den tollen Einfall, dass Tracking-Systeme, die sich auf IP-Adressen beziehen, personenbezogene Daten sammeln und daher erst eine Einwilligung des Nutzers vorliegen muss, bevor seine Nutzungsdaten erfasst werden dürfen. Für mich als Privatnutzer von Analytics hat das keine großen Konsequenzen, auch wenn es recht interessant ist, welche Beiträge am meisten gelesen werden, wie die meist genutzen Keywords aussehen oder woher die Besucher kommen.

Ich arbeite in der E-Commerce-Branche und hier hat es große Auswirkungen, wenn solche Tools nicht mehr verwendet werden dürfen. Tracker wie Econda erleichtern es Shop-Betreibern erheblich Schwachstellen in ihrer Seite zu finden oder gezielt Aktionen wie Newsletter, Werbung, Einträge in Preissuchmaschinen etc. auszuwerten. Mal wieder wird es hier hauptsächlich die kleineren Shop-Betreiber treffen und u.U. viel Geld kosten.

Es ist wirklich eine Sauerei. Sicher wird die IP-Adresse für die Auswertung benutzt, aber es gibt keinen legalen Weg die Daten einer bestimmen Person nur anhand der IP-Adresse zuzuordnen. Das geht nur in Notfällen oder bei Straftaten über die Polizei bzw. Staatsanwaltschaft. Ich sehe daher kein Problem für den Datenschutz, aber das müssen wohl erst die Gerichte klären.

mehr zum Thema bei it-recht-kanzlei.de

Nichts

Tja, was soll ich großen sagen? Seit zwei Monaten fällt mir nichts ein, was ich an dieser Stelle schreiben könnte. Vielleicht ein Fazit zu Windows 7 …

Aion

Nachdem ein Kollege im Büro in Begeisterungsstürme über Aion ausgebrochen ist, habe ich auch zugeschlagen. Mein Templer ist nun Level 11 und ich habe noch alle drei anderen Basisklassen angespielt.

Wie bei Dark Age of Camelot legt man sich beim Erstellen eines Charakters nicht sofort auf eine Klasse fest. Stattdessen wählt man eine Basisklasse und entscheidet erst ab Level 10 über seine richtige Klasse. Als Krieger hatte ich Templer (Tank) und Gladiator (Damage Dealer) zur Auswahl. Außerdem bekommt man ab Level 10 Flügel spendiert, mit denen man in bestimmten Zonen kurze Zeit fliegen frei fliegen – man darf sogar fliegend kämpfen. Per Doppelsprung kann man zusätzlich von Kanten heruntergleiten ohne Fallschaden zu nehmen. Im Gegensatz zum Aufsitzen auf Flugtieren in World of Warcraft, fahren die Flügel sofort aus, so dass man bei Gefahr auch mal schnell verschwinden kann.

Aber bevor man sich um seine Klasse kümmert, muss man zuerst seine Volk wählen. Aions Welt ist geteilt drei Fraktionen, wobei man aber nur die Elyos und die Asmodier spielen darf. Beide unterscheiden sich eigentlich nur im Aussehen und Laufstil. Die Elyos leben in einer hellen, freundlichen Welt und tragen daher auch helle Kleidung, während es bei den Asmodiern rauer und dunkler zur Sache geht. Als dritte Fraktion sind die vom Server gesteuerten Balaur im Einsatz, die sowohl die Elyos als auch Asmodier bedrohen – dazu später mehr.

Bis Level 25 spielt sich Aion recht klassisch. Die meisten Quests sind Standardkost, erzählen aber kleine, nette Geschichten. Quest-Belohnungen fallen aber insbesondere auf den niedrigen Stufen wesentlich angemessener aus als in Azeroth – gleiches gilt auch für brauchbare Drops. Selbst auf Level 3 hat man schon Chancen auf gute Items mit magischen Attributen. Zusätzlich hat fast jeder Gegenstand einen Sockel, die man mit einem Mana-Steinen (ebenfalls Drops) bestücken darf. Im übrigen sehen Rüstungen und Waffen auf niedrigen Stufen schon sehr schön und stilvoll aus – nicht so zusammengewürfelt und billig wie bei einem gewissen Online-Rollenspiel, dessen Namen ich nicht schon wieder nennen will.

Wie in MMORPGs inzwischen üblich, gibt es für den Handel unter den Spielern Auktionshäusern. Weiterhin bietet Aion die Möglichkeit Spielerläden aufzumachen. Dazu setzt man sich einfach an eine belebte Stelle, befüllt seinen Stand mit Items und legt die Preise fest. Jeder Spieler kann dann dort einfach einkaufen wie bei einem NPC.

Generell spielt und vor allem kämpft es sich in Aion sehr flott. Als Magier reichen in der Regel zwei bis drei Sprüche und der Gegner liegt am Boden. Und was viele erfreuen dürfte: der Mana-Vorrat hält auch auf niedrigen Leveln lange an. Zur Regeneration (HP und MP) setzt man sich ein paar Sekunden hin und schon kann es weiter gehen. Die ständige Wasser-Sauferei wie in WoW entfällt also komplett.

Sowohl Kampffähigkeiten als auch Zaubersprüche lassen sich wie in Age of Conan verketten, um mehr Schaden anzurichten oder auch Schutzzauber aufzubauen. Im Laufe des Charakter-Daseins werden verzweigen sich die Ketten und erlauben so mehr Flexibilität. Natürlich wird das Kampfsystem dadurch auch deutlich komplexer, aber nicht zu kompliziert.

Ab Level 25 darf man schließlich in den Abyss, wo man sowohl gegen die Balaur als auch die gegnerische Fraktion kämpft (PvPvE). Entfernt lässt sich der Abyss mit den Frontier Zones in Dark Age of Camelot vergleichen. Wie in Albion, Midgard und Hibernia gibt es im Abyss Festungen und Außenposten, die erobert werden wollen. Der aktuelle Besitzer erhält je nach dem, was ihm gehört spezielle Fähigkeiten. Zu Beginn eines Server gehört alles in den Balaur. Im Verlauf des Kampfgeschehens entscheidet die KI, wen sie wann angreift oder sogar einer anderen Fraktion indirekt hilft.

So, ich hoffe, dass ich einen kleinen Überblick und Eindruck über Aion geben konnte – ich habe aber dabei nur an der Oberfläche gekratzt. Hier alles aufzulisten hätte den Rahmen deutlich gesprengt. Aion hat ein sehr großes Potenzial und ich glaube, dass NCsoft es auch nutzen kann, um eine stabile und große Nummer Zwei hinter World of Warcraft etablieren zu können.

Jade Framework

Ruby, Sapphire, Jade – ja, ich weiß, sehr einfallsreich, aber egal.

Nach vielen Überlegungen über den Kurs, den ich mit Sapphire eingeschlagen hatte, bin ich zum Entschluss gekommen, die Entwicklung einzustellen. Zu meinem gefällt mir das Design des Kern-Systems nicht mehr, zum anderen fehlt mir momentan einfach die Zeit für so etwas großes bzw. den Umbau.

Demnächst wird mein Blog auf WordPress umgestellt. Entsprechede Import-Scripts für Einträge, Kommentare etc. habe ich schon geschrieben, es muss nur noch ein passendes Design her. Zwar finde ich den prozeduralen Programmierstil bzw. den Quelltext von WordPress scheußlich und viele Plug-Ins entstammen der Code-Vorhölle, aber es hat einfach alles, was ich brauche und das ohne es aufwendig selbst entwickeln zu müssen.

Aber zurück zum Thema: Jade soll ein kleines, aber feines Framework für die schnelle Entwicklung von dynamischen Websites werden. Aus meiner Sicht machen viele Frameworks den Fehler und sind einfach zu groß bzw. zu überladen. Daher sind sie träge, intern zu kompliziert und auch teilweise schwer zu erlernen. Mit Jade versuche ich diese Fehler zu vermeiden. Es soll sich auf das Wesentliche konzentrieren, einfach zu verstehen und schnell sein. Trotzdem soll der Komfort nicht zu kurz kommen.

Hierfür bekommt Jade einen gänzlich anderen Aufbau als Sapphire, der zwar für sich gesehen gut funktioniert, aber zu kompliziert ist, um ihn noch sauber durchblicken zu können. Die Architektur richtet sich nach meinen Erfahrungen mit dem CMS Contenido, dem Shop-System Oxid eShop Community Edition 4 und den Fehlentwicklungen aus Sapphire.

Da ich hier niemanden langweilen will, spare ich mir technische Details für eine Projektseite, die Lauf des restlichen Jahres kommen wird. Dort gibt es genauere Auskünfte über die Architektur und die verwendete Technik.

Eins noch: wie ich weiter oben schon gesagt habe, wurde Sapphire auch aus Zeitmangel eingestellt. Jade wird zwar deutlich kleiner, aber Zeit fehlt mir immer noch – daher erwartet bitte keine Wunder.

Beschäftigungstherapie im August

Serie: Firefly (DVD)

Buch: J.K. Rowling – Harry Potter and the Deathly Hallows

Film: Sin City (BluRay), Serenity (BluRay)

Zeitschriften: aktuelle GamePro

Spiele: Divinity 2, World of Warcraft

iTunes: The Servant – Cells

Empfehlung des Monats: Geo F. Trumper’s Coconut Oil Shaving Soap in a Bowl

Der erste Eindruck

Mac OS X Snow Leopard

Anstatt mit noch einer Feature-Übersicht zu langweilen, notiere ich hier meine Eindrücke nach gut einem Tag.

Kauf

Kurz vor 9 Uhr war im Apple Store München schon ziemlich viel los. Dummerweise hatte ich meine Kreditkarte nicht dabei, sonst wären mir knapp 20 Minuten warten an der Kasse erspart geblieben. Die Store-Mitarbeiter haben mobile Kreditkarten-Terminals, so dass man bei ihnen zahlen kann, ohne an die Kasse zu müssen – die Rechnung bekommt man dann als PDF per Mail zugesendet.

Installation

DVD rein, Installation starten und nach 45 Minuten war alles erledigt. Wie Apple versprochen hat, bekam ich knapp 7 GB Festplattenspeicher zurück und es lief absolut reibungslos.

Betrieb

Eigentlich gilt fast das gleiche wie zwischen Windows Vista und Windows 7. Letzteres fühlt sich einfach runder an, genauso ist es bei Snow Leopard. Alles läuft schneller und flüssiger. Natürlich fällt der Unterschied lange nicht so drastisch aus, wie bei der Konkurrenz aus Redmond, da Leopard von Anfang an brauchbar lief – im krassen Gegensatz zu Vista.

Bisher am besten gefällt mir das neue Mail. Endlich wird der Read-Status bei IMAP-Konten richtig abgeglichen, so dass bereits mit anderen Clients gelesene Mails des gleichen Kontos auch in Mail als gelesen angezeigt werden. Suchen mit Spotlight wurde deutlich verbessert, so dass man das Ergebnis fast sofort sieht. Außerdem startet Mail nun auch noch erheblich schneller.

Safari 4 lagert nun Tabs und Plug-Ins in eigene Prozesse aus. Vielleicht sieht Adobe jetzt mal, was für ein Speicherfresser Flash ist. Aktuell habe ich den Spox-Bundesliga-Ticker offen und kann in der Aktivitätsanzeige zuschauen, wie das Plug-In RAM regelrecht vernichtet. Anfangs waren es noch 90 MB, inzwischen ist er bei 220 MB angekommen – Tendenz steigend.

Apropos Aktivitätsanzeige: dort wird nun anzeigt, welches Programm mit 32 und 64 Bit läuft. Interessanterweise ist iTunes noch in 32 Bit, im Gegensatz zu allen anderen Apple-Apps. Dürfte auch ein klares Anzeichen für iTunes 9 sein, das von 64 Bit und Quicktime X profitieren wird. Der neue Quicktime-Player ist übrigens sehr schön geraten, nur leider ist die Format-Unterstützung immer noch etwas dürftig. Nicht mal DivX geht von Haus aus.

Meine Freigaben für Windows-Netzwerke musste ich neu einrichten, da die Einstellung verloren ging und nur noch AFP aktiv war. Scheint aber ein Einzelfall zu sein. In einschlägigen Foren habe ich bisher nichts ähnliches gelesen.

Kompatibilität

Probleme hatte ich bisher nur mit Quicksilver (Probleme mit Spaces) und Cyberduck (startet nicht mehr). Bei ersterem half ein Update auf die neueste Version und bei Cyberduck leider nur eine Beta, die bisher aber einwandfrei läuft. Alle anderen Apps funktionieren wie gewohnt – selbst FanControl und SteerMouse.

Fazit

Um es kurz zu machen: Snow Leopard ist ein gelungenens Update, das auf den ersten Blick nicht viel neues bringt. Von Dingen wie der kompletten 64 Bit-Unterstützung und Grand Central Dispatch profitieren momentan nur Apple-eigene Apps, aber sobald auch die Entwickler-Gemeinde diese Features nutzen wird, werden wir alle deutliche Verbesserungen durch weniger RAM-Belastung bzw. weniger Threads und verbesserter Multi-Core-Unterstützung erleben. In dieser Hinsicht ist Snow Leopard vielleicht eine der wichtigsten OS X-Entwicklungen für die Zukunft, auch wenn das für den normalen Nutzer nicht sofort ersichtlich sein mag.

Battlestar Galactica (2004) Blu-ray

YES, ab September gibt’s die ganze Serie auf Blu-ray. Natürlich nicht in Deutschland, aber als hiesiger Fan der Serie hat man sich eh mit diesem Schicksal abgefunden. Amazon UK bietet die komplette Box für schlappe 115 Pfund an. Nach dem aktuellen Kurs sind das ca. 135 EUR – ein Schnäppchen.

Leider steht der genaue Inhalt der Box nicht dabei, aber da sie es »The Complete Series« nennen, sind wohl die Mini-Serie und die diversen Webisodes enthalten. Für SD-Zuschauer gibt es außerdem eine DVD-Version zu einem verträglichen Preis.

Nur: hoffentlich stimmt die Bildqualität. Nach Aussagen eines Rezensenten war die HD-DVD-Fassung der ersten Staffel recht mau. Es wäre sehr schade, wenn eine der wohl besten Serien überhaupt durch ein mieses Bild verschandelt wird.

In diesem Sinne: So say we all!

iPhone 3GS Akku-Probleme

iPhone 3GS

Eigentlich bin ich vom iPhone 3GS sehr begeistert, wenn der Akku nicht extrem schnell leer wäre. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag hat sich der Akku um über 20% entladen, während des Tages nahm der Ladestand ebenfalls stetig ab. Nach einiger Recherche in diversen Mac-Foren, bin ich bei weitem nicht der einzige mit so einer meisen Akku-Leistung bzw. sehr hohem Stromverbrauch im Vergleich zum 2G und 3G.

Bisherige (vermutete) Ursachen:

  1. OS 3 ist nicht aktuell
    Um dem Ansturm gerecht zu werden, musste Apple sehr hohe Stückzahlen herstellen. Allein am ersten Wochenende wurden ja über eine Million Geräte weltweit verkauft. Da aber OS 3.0 nur knapp zwei Wochen vor Release des 3GS wirklich fertig war, kann es eigentlich nicht sein, dass Apple in dieser kurzen Zeit auf alle iPhones die aktuellste Firmware packen konnte. Hinzu kommen bekannte Probleme mit dem Stromverbrauch bei einigen Beta-Versionen. Das komplette Neuaufspielen via iTunes wird empfohlen und soll auch helfen.

  2. Die Wiederherstellung eines iPhone 3G-Backups
    Neben der Neuinstallation von OS 3.0 soll es auch helfen, kein Backup von einem alten iPhone wieder einzuspielen. Ich halte es für möglich, dass es einige Einstellungen gibt, die mit einem iPhone 3G anstandslos funktionieren, aber bei einem 3GS Probleme bereiten. Leider gehen dabei bei einem Wechsel alle Einstellungen, SMS/MMS, Anruferliste etc. verloren.

  3. Push-E-Mail Push Notifications, 3G, Ortungsdienste
    Dass gerade die beiden letztgenannten viel Strom ziehen, ist nun kein großes Geheimnis. Durch die Aufrüstung von HSDPA auf 7,2 MBit/s und den Einbau des Magnetometers, dürfte sich der Verbrauch nicht gerade zum Positiven entwickelt haben. Nach allem, was ich gelesen habe, ist außerdem der Mail-Push-Dienst sind außerdem die Push Notifications ein regelrechter Akku-Vernichter, da sie ständig eine Datenverbindung offen halten. UMTS und GPS habe ich ohnehin immer nur an, wenn ich es brauche. Push-Dienste brauche ich zum Glück nicht, aber wer darauf angewiesen ist, hat wirklich ein Problem.

Vor knapp einer Stunde habe ich das iPhone komplett mit der aktuellen OS 3.0-Version wiederhergestellt und kein Backup einspielen lassen. Bisher ist der Akku noch bei 100%. Nach der bisherigen Erfahrung hätte er schon locker 2 – 3% Ladung verlieren können – ein gutes Zeichen. Ich werde im Lauf des Tages noch entsprechend diesen Eintrag ergänzen.

Nachtrag:

Jetzt – nach gut 13 Stunden – ist der Akku noch bei 99%. Die komplette Wiederherstellung ohne Backup sich also gelohnt und ich kann es jedem, der Akku-Probleme mit dem 3GS hat sehr empfehlen.

Nachtrag 2:

Das Problem mit Push-Diensten bezieht sich primär auf Push Notifications, nicht den Push-Mail-Service mit MobileMe oder Exchange.

Report Juni

Serien: Battlestar Galactica Season 4, SeaQuest Season 2

Buch: Mark Bowden – Black Hawk Down

Film: Three Kings

Zeitschriften: GameStar, Hardwareluxx printed

Spiele: Anno 1401, FlightControl (iPhone), Zombieville (iPhone)

iTunes: Nirvana – Smells like Teen Spirit