madcats[welt]

Frischzellenkur

Dieses leicht überarbeitete Template gibt’s schon eine Weile. Ich hatte es aber bisher immer für das Update auf MCW.blog 2.0 vorgesehen.

Aber ich kenne mich. Bis das fertig ist, liegt auch Duke Nukem Forever schon im Laden …

Die Änderungen sind primär am Stylesheet:

  • Überschriften, Titeltext etc. sind nun in der »Trebuchet MS« gesetzt.
  • Neues Layout der Kommentare. (Vorerst ohne Gravatars)
  • Für die bessere Lesbarkeit, wurde die Breite des Inhaltsbereichs bzw. der gesamten Seite um 100 Pixel reduziert.
  • Links sind nun mit einem Pfeil vor dem Bezeichner besser erkennbar. (der IE, auch 7, unterstützt die nötige CSS-Eigenschaft nicht)
  • Ein schöneres Feed-Icon.

Zu guter letzt entfällt die tagesweise Gruppierung der Weblog-Einträge. Da ich nur selten mehrmals am Tag meinen Gehirn-Papierkorb im Blog entleere, war das überflüssig.

Verehrte Münchner Suizidgefährdete,

wenn Ihr Euch schon ins Jenseits befördern wollt, dann tut das bitte auf anderem Wege, als Euch vor einen Zug bzw. eine S-Bahn zu werfen:

  1. Das Verkehrschaos nervt gewaltig. Aber was stört es Euch schon, wenn der gesamte Nah- und Fernzugverkehr in München über Stunden beeinträchtigt wird?
  2. Glaubt Ihr, der Polizei macht es Spaß Eure Überreste von den Gleisen und Zügen zu kratzen?
  3. Abgesehen davon, was Ihr Eurer Familie und Freunden damit antut – auch mal an die Zugführer gedacht oder an die Schäden, die Körperteile bei hohen Geschwindigkeiten an den Bahnen anrichten?

Danke.

P.S.: Sich umzubringen ist nie eine Lösung. Laßt Euch helfen!

Casino Royale

**Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte besser nicht weiterlesen.
**

Trotz der guten Kritiken war ich immer noch skeptisch, aber der neue Streifen hat sämtliche Zweifel ausgeräumt. Endlich ein James Bond, der glaubwürdig wirkt und sich auch als das erkennt, was er ist: eiskalt, ein Spion und Profi-Killer.

Die bissigen Dialoge mit – der wie immer genialen – Eva Green, sind eine Wohltat gegen den pubertären Blödsinn, der einem in »Die another Day« vorgesetzt wurde. Dazu kommt eine realitätsnahe Geschichte ohne Superwaffen, Gimmicks wie unsichtbare Autos und Bösenwichten, deren Motivation sich davon abgehebt, den Planeten zu sprengen.

»Casino Royale« hat genau die richtige Mischung, ohne es zuviel und übertrieben krachen zu lassen. Spannung kann man auch anders aufbauen, wie der Poker-Wettbewerb zeigt. Es gibt genug Ruhephasen, so daß man sich nicht mehr von Action-Szene zu Action-Szene gehetzt fühlt.

Außerdem gibt es kein richtiges Happy End, was schon fast einem Traditionsbruch gleichkommt. Wer hätte schon gedacht, daß das Bond-Girl wirklich stirbt?

Für mich gibt es nur einen Kritikpunkt, der aber mit dem eigentlichen Film wenig zu tun hat: die Altersfreigabe ab 12 ist ein Witz. Ich weiß nicht, was die FSK in letzter Zeit dazu treibt – vorsichtig formuliert – so mild zu bewerten …

Blinde Wut

Gemeint ist nicht Bastian B., viel mehr sämtliche Politiker, die in ihrer Hilflosigkeit und mangelnden Sachkenntnis Verbote fordern. Anstatt sich wirklich mit der Situation auseinander zu setzen, nimmt man die bei vielen verhassten Spiele als Begründung für so eine Tat.

Es scheint, als wolle niemand wissen, wie ein solcher Soziopath überhaupt entsteht? Das die elterliche Erziehung, das Bildungssystem und die gesellschaftlichen Werte in diesem Fall versagt haben interessiert nicht – der Schuldige und die Strafe standen bereits fest, bevor er überhaupt angeklagt wurde. So etwas nennt man Standgericht.

Jeder Spieler steht nun unter Generalverdacht ein potenzieller Massenmörder zu sein.

An schiefe Blicke bei erwähnen unseres Hobbies hat man sich gewöhnt, aber wenn es so weitergehen sollte, artet die Situation in eine Hexenjagd aus, bei der das Grundgesetz mit Füßen getreten wird.

Zensur und Verbote waren schon immer ein Mittel der Schwachen, um vermeintliche Stärke zu demonstrieren. So auch in diesem Fall.

Trotzdem soll und muß jeder von uns etwas unternehmen, sei es durch Weblog-Einträge wie diesen, die eigene Familie oder Freunde über den Unsinn aufzuklären oder zu versuchen einen Dialog mit den Aktionisten zu starten. Jeder Beitrag zählt, egal wie klein oder groß er ist.

Spiegel Online kann das besser als ich.

Final Fantasy VII: Advent Children

Habe eben bei Amazon entdeckt, daß es Anfang Dezember endlich hier erhältlich ist. Die Special Edition im Steelbook ist vorbestellt und das ist die erste DVD seit langem, auf die ich mich wirklich freue.

Auch wenn ich die Formulierung zutiefst verabscheue: Final Fantasy VII ist eines, wenn nicht das beste Spiel aller Zeiten. Kein anderer Titel hat mich jemals so überzeugt, egal ob’s nun um die Geschichte, die Charaktere, die Musik, die Videosequenzen, das Kampf- bzw. Zaubersystem oder die Abwechslung geht. Da kommen auch Teil IX und X nicht mit.

Jetzt fehlt nur noch eine Neuauflage, damit’s auch grafisch wieder mithalten kann. Falls SquareEnix sowas plant, sollen sie aber das eigentlich Spiel so lassen wie es ist.

Statusbericht

Momentan höre ich: No Connection – Living American
Gespielt wird: Warhammer 40.000: Dawn of War – Dark Crusade, Gothic 3, Chronicles of Riddick
Auf dem Nachttisch: Stephan Schmidt – PHP Design Patterns (O’Reilly)
Zuletzt auf DVD gesehen: Batman Begins, The Island

Grufties im Weltraum

Necron Lord

Darf ich vorstellen? Mein Necron-Lord. Er befindet sich gerade auf dem Dunklen Kreuzzug gegen alles Lebende. Warum? Weil die C’tan es so wollen, aber das ist ein anderes Thema.

Zusammen haben wir schon die Imperiale Armee, Chaos-Truppen, Space Marines und die Tau von Kronus vertrieben. Anfangs war es ein Heidenspaß, dank extremer Feuerkraft und ziemlicher Standfestigkeit der Necrontruppen, die meisten Regionen im Schnellgang leerzufegen. Leider wird es mit der Zeit langweilig.

Es läuft immer gleich ab: Basis etwas ausbauen, ein paar Necron-Krieger und Extinctoren ausheben, den Gegner plattwalzen. Funktioniert sogar in höheren Schwierigkeitsgraden nahezu ausnahmslos.

Die ohnehin schon etwas eintönigen Missionen werden mit den Necrons daher noch langweiliger – wirklich sehr schade. »Dawn of War« und »Winter Assault« hatten zwar sehr kurze, aber wirklich gut inszenierte Kampagnen. »Dark Crusade« sollte anders sein, wogegen ja auch nichts einzuwenden ist.

Dummerweise hat Relic die Chance verpaßt, eine gute Mischung aus dynamischen und gescripteten Elementen abzuliefern. Selbst das viel gescholtene »Schlacht um Mittelerde« bot da mehr. Dazu kommt die, weiter oben schon angesprochene, Unausgeglichenheit. In der Kampagne sind die Necrons einfach zu stark.

So, jetzt aber genug der negativen Kritik. Trotzdem »Dark Crusade« ist ein sehr gutes Spiel geworden und für jeden »Dawn of War«-Veteran empfehlenswert.

P.S.: wer mehr über Warhammer 40.000 erfahren will, dem ich kann das Lexicanum nur empfehlen.

Mozparty-Time Part 3

Mozilla/5.0 (Windows; U; Windows NT 5.1; en-US; rv:1.8.1) Gecko/20061010 Firefox/2.0

Dieses Jahr bin mit der Meldung unpünktlich, aber lieber spät als nie.

Kurz vor seinem zweiten Geburtstag kommt auch schon Version 2.0 raus. Wirklich neues gibt’s zwar nicht, dafür aber einige Verbesserungen. Beispielsweise die zusammengelegte Verwaltung für Extensions und Themes und die formatierten Feeds statt des angezeigten XML-Baums (warum allerdings eigens definierte Stylesheets davon überschrieben werden, ist mir ein Rätsel).

Wie bei jedem größeren Versionsschritt, darf man sich aber auch diesmal wieder ärgern, daß einige Extension-Entwickler vollkommen verpennt haben. Zumindest sind es nicht so viele wie beim Start von Firefox 1.5 – trotzdem nervt es.

»Er ist böse!«

Danke Fabian (bzw. Michael und Christian), der Tag ist gerettet!

Und wer nicht weiß, was ich meine sollte sich unbedingt die neue Folge von »Die Redaktion« anschauen.