Blogfaulheit
Scheint im Moment höchstansteckend zu sein. Mich hat's auch erwischt. Werde aber diese fiese Krankheit sicher bald überwunden haben…
Scheint im Moment höchstansteckend zu sein. Mich hat's auch erwischt. Werde aber diese fiese Krankheit sicher bald überwunden haben…
Endlich werden wir von »Anke Late Night« erlöst. Am 21. Oktober soll die Sendung zum letzten mal laufen. Und 2005 will ich gefälligst Schmidt wieder haben…
Man kann sich ja über die Seriösität von Magazinen wie Explosiv auf RTL streiten, aber was ich vorhin dort gesehen habe, spottet jeder Beschreibung.
Thema war die zunehmende Lese- und Schreibschwäche deutscher Schüler. Nach einer Studie sollen etwa 25% dieser Probleme damit haben. Um das zu untermauern wurde mit einer neunten (und damit letzten) Klasse einer Hauptschule getestet. Die Jugendlichen sollten aus einem Bestseller, diversen Tageszeitungen und einem Comic-Heft vorlesen. Was dabei rauskam war wirklich schockiered. Wörter wie »verirrt« oder »entweiht« verursachten schon erhebliche Probleme: »verirrt« wurde als »veriert« ausgesprochen, »entweiht« wurde gar mit »weit« in Verbindung gebracht. Genau die gleichen Schwierigkeiten gab's bei gebräuchlichen Wörtern aus den Zeitungen, z.B. »Engstirnigkeit«.
Zuletzt brachte die Klassenlehrerin noch ein regelrecht greuliches Beispiel, bei dem ein Schüler nicht wußte, was »verwundet« bedeutet. Ich rede hier – wohl gemerkt – von einer neunten Klasse; im Durchschnitt sind die Schüler etwa 16 Jahre alt.
Natürlich ist das wiedermal ein Extrembeispiel, aber darf es in einem Land wie Deuschland überhaupt solche Extreme in dieser Hinsicht geben? Ich finde nicht, Lesen und Schreiben gehört mit zu dem Wichtigsten, was wir lernen. Es darf nicht sein, daß in Zukunft vielleicht eine Generation von Analphabeten auf uns zukommt.
Wer dabei die Schuld trägt, ist nun fraglich. Aus meiner Sicht sind primär die Eltern dafür verantwortlich, weil man sich um die Kinder viel zu wenig kümmert. Daheim wird nur das nötigste gesprochen, wenig bis gar nichts gelesen oder im Kleinkindalter vorgelesen. Schulische Leistungen sind offenbar auch vielen Eltern ziemlich egal.
Solche Dinge werden dann auf die Lehrer abgeschoben, statt sich selber an die eigene Nase zu fassen. So kann's doch einfach nicht weitergehen oder Deutschland verdummt sich selbst in die Zeit der Germanen zurück.
http://www.spiegel.de/unispiegel/wunderbar/0,1518,320847,00.html
Was soll man dazu noch groß sagen? Die Druckerei war wohl in Neuschwabenland und die Bücher werden per Reichsflugscheibe nach Indien gebracht…
1. Wenn jemand von der EDV-Abteilung sagt, dass er gleich vorbeikommt, melde Dich vom System ab und geh einen Kaffee trinken. Es ist für uns kein Problem, uns 700 Passwörter zu merken.
2. Wenn Du uns rufst um Deinen Computer von einem ins andere Büro zu tragen, vergewissere Dich, daß er unter Tonnen von Postkarten, Kinderbildern, Stofftieren, vertrockneten Blumen und Kinderkritzeleien begraben ist. Wir haben kein eigenes Leben und wir lieben es, tief unter dem Müll in irgendetwas glibberiges von Dir zu greifen.
3. Wenn Du von der EDV-Abteilung eine E-Mail mit höchster Dringlichkeit bekommst, lösche sie sofort. Wahrscheinlich testen wir nur die öffentlichen Mailverteiler.
[stuff=7]Lust auf mehr? Hier geht's weiter.[/stuff]

Gar nicht mal so schlecht, wie ich zuerst annahm. Allerdings liefen die Testabschnitte auf meiner Radeon 9800 Pro mit durchschnittlich 5 – 6 FPS. Ausgehend davon, daß eine Radeon X800 XT und eine GeForce 6800 GT etwa doppelt soviel leisten, wie eine Radeon 9800 Pro, dürfte der 3DMark 2005 selbst mit entsprechenden Karten nicht flüssig laufen – uff.

Diese nette Meldung schlug mit gerade entgegen, als ich Demo von BridgeIt starten wollte. Danke, nVidia. Jetzt weiß ich endgültig, warum ich mich für eine ATI-Karte entschieden habe.
auch neuerdings bekannt als Half-Life 2. Aber halt, bevor ich wieder mal auf Valve einprügle, habe ich diesmal sogar Verständnis für die Jungs:
Bald soll der Release Candidate 2 an Vivendi, die als Publisher fungieren, übergeben werden. Laut einem Vertrag zwischen Valve und Vivendi aus dem Jahr 2001, kann sich die Veröffentlichung von Half-Life 2 bis zu sechs Monate nach der Übergabe des RC 2 herauszögern. Bisher weigert sich Vivendi beharrlich einen Termin zu nennen. Sprich, das Spiel ist fertig und der Publisher tut offenbar nichts, außer warten. Das eigentliche Problem ist, daß Valve vertraglich angebunden ist, die Steam-Version erst dann in die Netze einspeisen zu dürfen, wenn die Verkaufsversion in den Regalen steht.
Mittlerweile ist aus diesem Dilemma ein handfester Rechtsstreit entbrannt. Als hätte das ganze Theater vor einem Jahr, Half-Life 2 schon nicht genug geschadet. An Stelle von Valve wäre ich auch stocksauer. Nach all den Widrigkeiten ist man nahezu fertig und die Herren bei Vivendi sind offenbar der Schlafkrankheit zum Opfer gefallen. Bravo, Vivendi… nur weiter so!
Mal wieder ein Test von Liquid Generation, gefunden bei Roland. Und die Hintergrundmusik des Dings rockt!
Zuerst ein Geständnis: Ja, ich spiele »Die Sims 2« und mochte auch schon den Vorgänger sehr gern. Bitte nicht hauen, Danke.
Worum es aber eigentlich geht, ist die künstliche Intelligenz der Sims. Im Vergleich zu Teil 1 agieren sie deutlich selbständiger. Man muß sich nicht um jeden Kleckerkram kümmern. Gerade bei mehreren Insassen der digitalen Ameisenfarm, ist das praktisch und schont vor allem die Nerven.
Trotzdem kann einen die gelegentliche Sturheit der Simis zum Wahnsinn treiben. Beispiel gefällig? Mein Schützling Lara (sie ist weder Zopfträgerin, noch verfügt sie über eine überdimensionale Oberweite) hat nach einigem Hin und Her endlich ihren Schwarm Hugo geheiratet. Als fürsorglicher Sim-Schäfer wollte ich dann gleich für Nachwuchs sorgen. Lara und Hugo wurden in den Pool der Liebe gesetzt und sollten gleich zur Sache kommen, aber Pustekuchen. Mister Hugo stieg immer wieder aus dem Becken und machte sich Richtung Kühlschrank auf. Zugegeben, sein Anzeigebalken für Hunger war schon weit unten, aber noch hellgelb, also in einem vertretbaren Bereich. Hat diesen Sexmuffel allerdings nicht weiter interessiert. Bitte, dann eben nicht. Nach zehn Versuchen wurd's mir dann nämlich auch zu doof. Wenn er lieber einen Burger in sich reinstopft, als seine Frau zu beglücken – Hugos Problem.
Immerhin hat es am nächsten Abend funktioniert, nur kam dabei nichts brauchbares heraus. Dann eben beim nächsten mal, sofern Hugo denn will. Vielleicht hat er dann Kopfschmerzen, wer weiß?