madcats[welt]

Stellenanzeige

Wir, die Moderatoren des GameStar-Forums, suchen ab sofort einen Arzt zur medizinischen Betreuung der Nutzer.

Ihr Profil: Sie sind kontaktfreudig zu Jugendlichen, die sich scheuen einen Arzt aufzusuchen und lieber auf Rat und Tat im Internet hoffen. Des weiteren haben sie hellseherische Fähigkeiten, um Ferndiagnosen via HTTP zu stellen. Ihr imagninäres Labor zur Untersuchung von Blut- und Gewebeproben haben Sie immer dabei. Operationen über FTP erledigen Sie zuverlässig und unblutig.

Bei Interesse sehen Sie sich bitte folgende Website an:

http://forum.gamestar.de/gspinboard/showthread.php?t=31784

Zufall?

Aus einer Laune heraus, beschloss ich vorhin mal wieder Neverwinter Nights zu installieren. Bei der Eingabe des CD-Keys, kam auch mal die Buchstabenfolge „PHP“ vor. Schon merkwürdig. Unterstützt Bioware damit die Open-Soucre-Szene oder ich sehe weiße Mäuse?

Danke Sat1! Part 2

Vielen herzlichen Dank für Anke Late Night. Ich wollte schon immer eine Late-Night-Show, die so witzig wie ein verschimmeltes Stück Brot ist. Endlich mal eine wirkliche TV-Innovation aus Deutschland.

Wer will um die Zeit denn noch lachen oder gar erst nachdenken müssen, bevor man den Witz an der Sache kapiert? Niemand. Wir wollen eine Sendung, über die niemand lachen kann, während die absolut überforderte und hilflose Moderatorin versucht, zumindest dem Studiopublikum ein Grinsen zu entlocken.

Nun mal ernsthaft: ja, Anke Engelke kann man nicht mit Harald Schmidt vergleichen, das weiß ich. Und gerade deswegen ist für ein solches Format ungeeignet. Wochenshow, Ladykracher etc, das kann sie, aber doch keine Late-Night-Show. Dazu fehlt einfach ein großes Stück bzw. schon eher mehrere Stücke. Im Vergleich zu Schmidts hintergründigem und bitterbösen Humor, schauen ihre produzierten „Pointen“ doch nur dumm aus der Wäsche und ihre spontanen Versuche das Publikum zum Lachen zu bewegen waren äußerst hilflos.

Wie man mit Würmern reich wird…

klingt etwas komisch? Ist es nicht. Microsoft spendiert dem Informanten, der die Polizei über den Autor des Sasser-Wurms aufgeklärt hat, satte 250.000 Euro.

Mal ehrlich, für den Betrag hätte ich ihn auch verpfiffen. So wie ich unsere tollen Richter kenne, passiert dem Kerl sowieso fast nix. Einzig die Schadensersatzklagen könnten haarig werden.

Wobei man aber wirklich mal eins sagen muss: das entsprechende Update von Microsoft, um die Lücke zu stopfen kam gut zwei Wochen vor dem Wurm. Außerdem wurde das Problem als kritisch für alle betroffenen Windows-Versionen eingestuft. Da frag ich mich schon, was die lieben System-Administratoren den lieben langen Tag eigentlich machen? Die Firewalls standen auf den betroffenen Ports teilweise offen, dazu hatten wohl die wenigsten den Patch installiert. Spätestens seit Blaster sollte doch jeder noch so verpennte Depp in den zig IT-Abteilungen kapiert haben, dass man am besten wöchentlich Windows-Update laufen lässt oder zumindest mal nachschaut, ob es neue Sicherheitslücken bzw. entsprechende Gegenmittel gibt.

Die Klopapier-Krise

Man stelle sich vor: eine längere Sitzung geht zu Ende, der Griff zum Toilettenpapier geht ins Leere. Nicht weiter schlimm, als halbwegs normaler Mensch hat man ja in Griffweite irgendwo eine Ersatzrolle in Wartestellung. Was aber, wenn nicht?

Diese essentielle Frage stellt sich wohl momentan jeder Norweger. Wie Spiegel.de meldet wird dort das Klopapier knapp. Eine Spende von etwa 1.000 Rollen aus Dänemark wurde bereits in Oslo verteilt. Man darf gespannt sein, wie es weitergeht. Falls sich die Lage zuspitzt werden wohl viele Tageszeitungen ein unrühmliches Ende in der Schüssel erleben, statt artgerecht wiederverwertet zu werden. Liebe Norweger, habt Mitleid mit Euren Zeitungen und lasst sie nicht im wahrsten Sinne „beschissen“ zu Grunde gehen!

P.S.: Dieser Beitrag wurde nicht von der Kampagne „Print wirkt“ in irgendeiner Weise unterstützt.

Danke Sat1!

Mal wieder hats die Trekkies erwischt. Es war ja ohnehin schon furchtbar nett von diesem Saftladen wegen der ersten Staffel von Star Search, den Enterprise-Sendetermin auf Samstag zu verlegen. Und jetzt, zur zweiten Season, wird Enterprise gleich ganz aus dem Programm genommen. Vielen Dank auch.

Das beste kommt aber noch: sozusagen als „Trostpflaster“ von Kirch bringt Kabel1 montags nun Voyager. Warum werden wir immer wieder mit der schlechtesten ST-Serie bestraft?

Offenbar fällt es keinem auf, aber das ganze Ding basiert auf diversen Logikfehlern:

1. Die Sternenflotte schickt ein Schiff mit Typ VIII-Phasern, relativ schwachen Schilden und insgesamt 39 Photonentorpedos los, um ein Maquis-Schiff zu jagen.

2. Der Fürsorger sollte mit seinen technischen Möglichkeiten keine große Probleme haben, seine Kollegin, die höchstens 1.000 Lichtjahre weg ist, zu verständigen.

3. Nach dem Tod des Fürsorgers hätte man die Transport-Vorrichtung der Station auf den Alpha-Quadraten programmieren können, die Voyager wäre bald zuhause gewesen und die Station hätte man einfach mit zeitgezündeteten Tri-Cobalt-Sprengköpfen zerstört.

4. Janeway erzählt Unsinn. Mit maximaler Warpgeschwindigkeit (Warp 9,975) braucht die Voyager nur etwa 14 Jahre, nicht 70. Die Autoren waren offenbar zu blöd ihre eigene Warpskala abzulesen. Die 70 Jahre entsprechen 1.000 Lichtjahre/Jahr, also 1.000facher Lichtgeschwindigkeit. Nach der Skala wäre das Warp 8.

Außerdem darf man während der ganzen sieben Staffeln unzählige Shuttles abstürzen sehen, so viele, dass wahrscheinlich selbst die Enterprise-D keine mehr in ihren drei Hangars hätte. Die Anzahl der getöteten Crew-Mitglieder dürfte die der Besatzung der Voyager auch weit übersteigen. Noch dazu dann immer dieses gekünstelte Pech, dass man immer wieder eine Heimkehrmöglichkeit in den Wind schießt.

Einfach nur noch peinlich. Die armen Autoren haben wohl ihr Pulver bei TNG und DS9 verschossen, und beglücken uns daher mit og. Geniestreichen immer und immer wieder.

Mit Enterprise gings zumindest wieder etwas aufwärts, leider kommt die eigentliche Handlung aber nur schleppend in Fahrt. Wäre es nicht Star Trek, würde es wahrscheinlich keiner mehr anschauen, denn im Vergleich zu 24, Alias oder Six Feet Under usw. ists, bis auf wenige Ausnahmen, einfach nur langweilig.

Werbung und ihre Wirkung…

Analyse des LBS-Spots – Wie uncool !!!

Inhalt:

Ein Typ mit dem Mopped, ohne Bausparvertrag und mit 30 noch bei Mutti wohnend, wird dort als Oberlooser hingestellt.

Wir haben allerdings festgestellt, dass er Eigentlich der coole Typ dieser Werbung ist und der Bausparer einpacken kann. Thomas ist der Gewinnermensch schlechthin.

Warum ?

– Konfirmiert wird man mit 14. Der Typ hat also mit 14 ein Mopped, während der andere nur ein Konto mit ein paar Kröten hat. Ich meine, wie cool ist ein Mopped mit 14?

– Dadurch, dass er cool auf seiner Zwiebacksäge rumkratzen kann, kriegt der natürlich ALLE Chicks ab, und zwar locker bis er 18 ist.

– Der Bauspartyp sieht schon mit 14 aus wie Spießer durch und durch, während die Sonnenbrille vom Mopped-Johnny einfach Style hat und er gleich so in eine Porno-Produktion einsteigen könnte, am besten mit den ganzen Chicks, die er mit seinem Mopped rumkriegt

– Detail im Hintergrund: Vor dem Haus, das sich hinterher als das seiner „Mutti“ herausstellen wird, steht ein platter Ford aus den 70ern. Heißes Eisen, was darauf schließen lässt, das der Mopped-Assi arschcoole Eltern hat. Und auch als der Zeitsprung kommt, ist der Moppedtyp, der nun zwar als Depp dargestellt (wir erfahren nebenbei, dass er Thomas heißt), eigentlich immer noch der König und der wahre Gewinner:

– er fährt einen Ford Probe, wahrscheinlich in der V6 2,5L 24V Version mit Tuningkit auf 223 PS, während der Typ im Cordanzug den ganzen Spot über zu Fuß unterwegs ist. Ey, was bringt Dir eine Hütte mit toller Architektur, auf die Du 20 Jahre gespart hast, wenn Du Dir keine Karre leisten kannst und mit dem Bus fahren musst?

– Thomas, der Moppedtyp, lebt noch bei Mutter. Die Vorteile liegen auf der Hand: Thomas kann immer noch seine ganze Kohle für seine Hobbys ausgeben (geile Karren, Chicks, DVDs…), während Mr. LBS fett Kohle für seine Hütte aufbringen muss, von der er sonst nichts hat. Get a life, Du Bankangestellter!

– Während Thomas immer den Kühlschrank voll hat, weil Papa einkaufen geht, und seine Klamotten immer 1a gewaschen und gebügelt werden, muss Herr LBS stundenlang mit seiner Frau streiten, warum die Cordanzüge immer wochenlang brauchen, um aus der Wäsche zu kommen, und wer nun heute an der Tanke Miracoli kaufen geht, weil für mehr kein Geld da ist (das Haus…) und beide nicht vor 20h nach Hause kommen, weil sie so viel für die Hütte malochen müssen

– Genau deshalb läuft im Bett auch nicht mehr viel bei Familie LBS, weil die Stimmung einfach Scheiße ist, und nur die Hütte gut ist. Thomas, der Moppedtyp, schleppt jede Woche Frauen ab, u.a., weil der 70er Jahre Ford von seinen Eltern noch als Wochenendwagen in der Garage steht und als Discocruiser schwere Erfolge verbucht.

– Mr. LBS sieht einfach aus wie eine Spießerfruit, während Thomas zeitlose Jeansware trägt und stilistisch auch die nächsten 100 Jahre auf der sicheren Seite ist. Da kann der H&M Cordanzug mit Hemdchen drunter einpacken….

– Mr. LBS sieht unterernährt aus, während Thomas die bei Frauen mittlerweile sehr beliebte kleine Plautze und den 3-Tage Bart gekonnt in Szene setzt. Käme es zu einer körperlichen Konfrontation, würde Thomas das LBS-Hemdchen einfach überrennen oder wahlweise mit einer seiner Karren aus der Stadt jagen und vor den Toren überfahren. Und dann noch das Haus abziehen.

– Der Bauspartyp wartet wirklich 20 Jahre, um es Thomas heimzuzahlen? Das zeigt doch eigentlich schon, dass Bausparer pauschal alle zusammen Minderwertigkeitskomplexe haben.

– Mr. LBS scheint außerdem irgendwie geistig leicht verwirrt zu sein: So wohnt er offenbar 20 Jahre lang nur wenige Gehminuten (oder gar Sekunden) vom alten Rivalen Thomas entfernt, zeigt sich aber trotzdem plötzlich schwer überrascht, dass er ihn wieder trifft. Ich tippe ja drauf, dass Mr. LBS jahrelang heimlich hinter der Gardine stand, um das Verhalten von Mopped-Thomas zu studieren, um dann im richtigen Moment zuzuschlagen. Armselig.

– Und das beste ist: Thomas, der „Muttibewohner“, hat es als Maskottchen der Kampagne auf Aufkleber, Handylogos und Broschüren geschafft, während der gesichtslose Bausparer im See der Spießer untergegangen ist.

Fazit:

Mindestens 10:0 für Thomas, den Moppedproll

Geklaut von schmitzchen.org, und um die Rechtschreibfehler zu korrigieren war ich auch zu faul ;-)

Picard an Riker…

Diese oder ähnliche Formulierungen wird jeder kennen, der mal eine Folge der neueren „Star Trek“-Serien gesehen hat. Aber von Zukunftsmusik kann dabei inzwischen keine Rede mehr sein. Wie Spiegel.de berichtet, wird ein vergleichbares System schon in einigen amerikanischen Krankenhäusern eingesetzt.

Mit entsprechender Weiterentwicklung und Miniarturisierung kann man den „Kommunikator“ sicher auf die Größe seines „Star Trek“-Pendants reduzieren. Ob man allerdings so schnell auch die Reichweite von 40.000 km bzw. einen Subraum-Transceiver hinbekommt, bezweifle ich aber doch ;-)

Mao? Ist das nicht Kaubonbon?

Nein, ich rede nicht vom bekannten Plombenzieher – oder wie man es heute, politisch korrekt versteht sich, als Zahnfüllungsentferner, bezeichnen würde. Gemeint ist der allseits gebeliebte, große Vorsitzende und Anführer der chinesischen „Kulturrevolution“ (Aufbau eines kommunistisch-orientierten Regimes in Verbindung mit dem dazu obligatorischen Massenmord, triffts aber besser) Mao Tse-Tung/Zedong.

Zumindest in einschlägigen Foren scheint der Grad der Allgemeinbildung inzwischen so weit im Keller zu sein, dass man ihn, einen schlimmsten Diktatoren des 20. Jahrhunderts neben Hitler und Stalin, nicht mehr kennt. Im Geschichtsunterricht wird er offenbar auch gar nicht erwähnt, nur mal eben angerissen, wenn man einen Leistungskurs belegt. Ähnliches gilt auch für den Pazifikkrieg, da fallen nur vier Schlagworte: Pearl Harbor, Hiroshima, Nagasaki und Atombombe. Dann wird weiter fröhlich die Weimarer Republik und die Nazi-Zeit bis zum Erbrechen durchgekaut, der Rest interessiert nicht – als bestünde die Welt nur zwischen Paris und Moskau.

Wenn ich auf meine Schulzeit zurückblicke kann ich zum Geschichtslehrplan nur eins sagen: mangelhaft. Die Themenschwerpunkte sind aus meiner Sicht völlig falschgesetzt. Vor allem das letzte Jahrhundert kommt viel zu kurz, um die ganzen Ereignisse, die sich teilweise noch bis heute auswirken, wirklich vernünftig behandeln zu können.

Wohin sowas führen kann sieht man ja eindeutig an meinem Eintrag „Doofe Briten“ etwas weiter unten. Wahrscheinlich ist die NATO bald eine Verbraucherschutzorganisation, der Warschauer Pakt eine Autoschieberbande, die Sowjets eine russiche Tanzgruppe und Fidel Castro hält man für ein Motoröl. Schöne neue Welt, was?